Geschichten von der Rennbahn

Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival

Max Herre und Mitstreiter auf dem Open Source Festival

Gestern fand in Düsseldorf das Open Source Festival statt, genauer gesagt auf der Galopprennbahn in Grafenberg. Hier ein paar Eindrücke davon:

  • Wo man hinschaute, irgendwer machte immer gerade ein Selfie. Der wohl bescheuertste Hype momentan.
  • Heutzutage zählt als Konzert auch, wenn sich da jemand mit einem Macbook oder anderen elektronischen Geräten auf die Bühne stellt, ein paar Regler und Knöpfe bedient, eine halbe oder ganze Stunde Töne erzeugt und dabei nur auf den Bildschirm und seine Knöpfe starrt.
  • Das Publikum steht bei solchen “Konzerten” teilnahmslos vor der Bühne und führt Getränke zu sich.
  • Moderne, sogenannte Singer/Songwriter können sind unglaublich langweilig sein.
  • Die meiste Action vor der Hauptbühne am Nachmittag gab es eindeutig beim Fußballspiel der Kinder.
  • Der Anteil an Hipstern in Markenklamotten ist in Düsseldorf immer sehr hoch.
  • Max Herre und seine Liveumsetzung des MTV unplugged hob sich deutlich vom restlichen Programm ab, weil die Musik handgemacht und sehr gut war.
  • Handgemacht und gut war aber auch die Musik von der Hackney Colliery Band, wurde aber vom Publikum nicht so richtig wahrgenommen.
  • Die längste Schlange gab es vor dem Pommesstand. Typisch Westen. Keine Ahnung wieso das ekelhafte Zeug hier so beliebt ist.
  • Hercules and Love Affair haben das Publikum zwar zum Tanzen gebracht… mit unglaublich stumpfer Musik. Perfekt für Düsseldorf.
  • Siehe oberes Bild, zeitweise waren tausende Handydisplays zu sehen, weil unbedingt Videos gemacht werden mussten.

Alles andere kann man bei Mainstage nachlesen, da gibt es nämlich einen Bericht von mir.

Das weltbeste Livemusikvideo

Video


Broken Social Scene performs MEET ME IN THE BASEMENT live at Terminal 5, NYC. Draufklicken um es in HD-Auflösung genießen zu können.

So ein verregnetes Juniwochenende eignet sich gut zum Stöbern im weltweiten Netzwerk. Um Videos zu schauen. Mountainbike- und Musik-Videos. Und bei dieser Gelegenheit bin ich auf das oben eingebundene weltbeste Livemusikvideo gestoßen. Von der weltbesten Broken Social Scene. Diese haben im Januar 2011 ein Konzert in New York gespielt, welches live im weltweiten Internet übertragen wurde. Der Mitschnitt liegt noch heute sorgsam behütet auf meiner Festplatte und wieder immer wieder mal abgespielt. Das Video ist im Rahmen dieser Übertragung entstanden und aus Kameramitschnitten, die so nicht gesendet wurden, entstanden. Und mit all der Freude an der Musik, ob auf, vor oder neben der Bühne, mit all seiner Energie und auch den Worten zur Einleitung des Songs ist es schlicht und einfach das weltbeste Livemusikvideo. Und es erinnert mich an das, auch mit einem Abstand von fast vier Jahren noch immer dafür gehaltene, perfekte Konzert damals in der Poolbar.

Der längste Tag des Jahres Zwanzigvierzehn

Bild

Die 1000 Höhenmeter-Marke geknackt.

Die 1000 Höhenmeter-Marke geknackt.

Das Minimalziel, nämlich mindestens 1000 Höhenmeter in drei Tagen zu fahren, wurde erreicht. Was ordentlich Kraft gekostet und Spuren hinterlassen hat. Und auch das zweite Ziel, die Wuschelkühe zu besuchen. Die haben sich in den letzten Wochen nämlich immer versteckt. Und wenn man am Sommeranfangstag lange genug unterwegs ist, kann man sogar noch die Abendsonne bewundern.

Die Sandmännchen-Tour

Bild

Das ist schon praktisch, wenn es so lange hell ist. Denn falls es dann den ganzen Tag immer wieder mal regnet, so wie heute, dann kann man auch nach dem Sandmännchen noch aufs Rad steigen und dann bei schönerem Wetter eine Tour fahren. Vorher musste aber das Jabba von den Auswirkungen des gestrigen Tages befreit werden, denn es war von oben bis unten mit Dreck und Gras paniert.
Paniertes Jabba

Paniertes Jabba