Kalender 2012

Kalenderblatt Januar Auch für das Jahr 2012 habe ich wieder Kalender erstellt, diesmal fünf verschiedene. War eine Menge Arbeit, hat aber viel Spaß bereitet. Deswegen möchte ich hier auch wieder jeden Monat die besten der aktuellen Kalenderblätter präsentieren. Oben also das vom Januar. Mit viel Schnee. Obwohl der sich diesen Winter noch nicht hat blicken lassen. Zumindest nicht da, wo ich mich bisher so aufhielt.

Ein neues Kalenderblatt gibt es auch, das schaut so aus.
Kalenderdeckblatt

Sparkle & Blood in Köln

Nein, es geht nicht um Karneval, sondern um Anna Aaron.

Fast zwei Jahre habe ich darauf gewartet, diese Stimme endlich live hören zu können. Man kann sich also ungefähr ausmalen, wie groß meine Vorfreude auf dieses Konzert war. Auch wenn sich viel getan hat in diesem Zeitraum. Anna Aaron hat mittlerweile ihr Debütalbum veröffentlicht und ein paar Musiker um sich geschart.

An diesem Abend sorgten hauptsächlich Schlagzeug, E-Bass und E-Gitarre neben dem Keyboard für die musikalische Ummantelung. Leider so schlecht abgemischt, dass die Stimme meist überdeckt wurde. Dafür versprühten die Lieder deutlich mehr Energie als auf festem Medium, um es positiv auszudrücken. Teilweise erinnerte es an eine Hardrock-Veranstaltung. Es waren aber keine Headbanger anwesend. Und überhaupt war das Publikum größtenteils nicht wegen Anna Aaron anwesend. Was man nur zu deutlich an der Lautstärke in ebenjenem während des Auftritts bemerkte. Teils war es an der Bar lauter als auf der Bühne. Als zweite Attraktion an diesem Abend spielten SIZARR. Diese habe ich aber nur ein Lied lang ertragen können, dann war ich froh, dass ich zum Zug musste.

Trotz dieser Umstände war es aber ein grandioses Erlebnis. Die Musik und eben vor allem diese Stimme ist unglaublich. Man spürt sie am ganzen Körper. Und dann diesen eine Lied, welcher leider noch nicht veröffentlicht wurde. Nur wer dieses “Sparkle & Blood” einmal live hört, wird verstehen können, was ich meine. So groß, so voll mit Gefühlen, so wunderbar. Da dies erst das zweite Konzert von Anna Aaron in Deutschland war, bleibt zu hoffen, dass noch viele weitere folgen werden. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf, diese Musik wieder hören zu können. Dann sicher mit besserem Sound und aufmerksameren Publikum. Denn das hat diese Künstlerin auf jeden Fall verdient.

PS: Wer möchte kann “Sparkle (Die blöde Autokorrektur will immer Spargel daraus machen!) & Blood” jetzt schon genießen. Es existieren zwei Versionen bei Youtube, einmal diese neue hier und einmal diese Wahnsinnsliveversion.

Neustart

Postkarte

Dies ist das erste Bild aus meiner neuen Wohnung. Viel von der Wohnung sieht man freilich nicht, dazu ist es zu dunkel. Aber man erkennt die schöne Postkarte, die ich heute erhielt. So ungefähr sah der Umzug auch aus.

Als Neu-Meerbuscher habe ich auch ein Begrüßungspaket von der Stadt erhalten, aber Begrüßungsgeld scheint es nicht mehr zu geben. Ich fühle mich aber auch so hier wohl. Logisch, hier sind die Radwege breiter als die Fußwege.

Album des Jahres Zwanzigelf

Jahrescharts 2011

Das Jahr ist bald Geschichte und es wird wieder Zeit, das Album des Jahres hier zu verkünden. Da es letztes Jahr so gut geklappt hatte, ziehe ich wieder meine Hörstatistik von last.fm als Entscheidungsträger heran.

  1. Teitur – Let the Dog Drive Home: Es steht in der Statistik zwar nicht oben, aber wenn man fair ist und die Counts des letzten Jahres hinzu zählt, auch in Anbetracht der Tatsache, dass das Album offiziell erst Anfang 2011 erschien, ergibt sich diese Platzierung. Völlig gerechtfertigt, denn es ist noch immer ein gern gehörtes und gehaltvolles Album. Dieses wird sicher noch sehr lange Zeit zu meinen Lieblingsalben zählen.
  2. Memphis – Here Comes A City: Dieses Album its so wunderbar simpel und randvoll mit schwer zu fassender Schönheit, dass ich es immer und immer wieder höre. So großartig. Wer es nicht kennt, hat mit Sicherheit etwas verpasst. Aber ich habe ja schon damals Bescheid gesagt.
  3. Clueso – An und für sich: Es überrascht mich schon, dass ich dieses Album so oft gehört habe. Es hat diesen Platz verdient, daran besteht kein Zweifel. Der Clueso ist zwar manchmal etwas schlicht, hat aber ein feines Werk erschaffen. Und eigenartigerweise habe ich immer auf dem Heimweg, wenn der Zug sich Erfurt näherte, ein großes Bedürfnis nach diesem Album verspürt.
  4. Death Cab for Cutie – Codes and Keys: Auch diese PLatzierung ist überraschend. Es kam mir nicht so vor, dass ich dieses Album so oft gehört habe. Aber last.fm kennt mich eben besser. Und es war ja auch eines der sehr wenigen Konzerte, die ich dieses Jahr erlebt habe.
  5. Send more cats – , please.: Und dies war das andere Konzert, die grandiose Geburtsfeier des Albums. Das war etwas ganz besonderes. Sowas bleibt im Herzen.
  6. Foo Fighters – Wasting Light: Das beste Rockalbum der letzten Jahre. Und das von so alten Säcken wie den Foos. Das zeigt aber auch, wie kaputt die Rockmusik momentan ist. Die Jugend wird gnadenlos an die Wand gespielt und die Foo Fighters hauen einfach mal ein Hammeralbum raus. So kann’s auch gehen.
  7. Beatsteaks – Boombox: Hat mich nicht wirklich überzeugt, aber ich hab es zum Joggen wohl recht oft gehört. Hat mich bestimmt auch schneller gemacht, zumindest wenn ich vom Hund verfolgt wurde.
  8. Anna Aaron – Dogs in Spirit: Diese Stimme ist der pure Wahnsinn. Ich freue mich schon darauf, diese mal live hören zu dürfen. Sehr interessant auch der Ansatz, mit dem die junge Frau an dieses Album herangegangen ist.
  9. Boy – Mutual Friends: Aufsteiger des Jahres, ganz klar. Eine Entdeckung, die außer mir noch sehr viele andere Musikliebhaber gemacht haben. Und diese beiden Frauen haben es auch verdient mit ihrer Musik Aufmerksamkeit zu erhalten. Mal schauen wie das weiter geht.
  10. Heidi Happy – Hiding With the Wolves: Eher zufällig habe ich entdeckt, dass die bezaubernde Heidi Happy auch ein neues Album zur Welt gebracht hat. Und sehr schönes. Etwas weniger verspielt als die Vorgänger. Aber gerade dadurch ein Meisterwerk.
  11. Feist – Metals: Dieses Album ist schwierig. Etwas sperrig. Ziemlich kühl und irgendwie wie ein kühler Tag bei stürmischen Wetter unter freiem Himmel. Und deswegen so großartig.

Die anderen Alben sind älteren Ursprungs, aber deswegen nicht weniger gut. Und falls es jemanden interessiert, Coldplay sind auf Platz 37. Das Album ist sicher nicht schlecht, aber es hat mich nicht gepackt. Richtig schlecht sind aber Tim Bendzko und Lana Del Rey. Die Hypes des Jahres, die, wenn es denn Gerechtigkeit gibt, ganz schnell wieder verschwinden. Können beide nicht singen, so dass ihre trotzigen Versuche in meinen Ohren Schmerzen hervorrufen. Wobei die eine mit ihren aufgespritzten Lippen zumindest eine Erklärung für diesen Makel hätte. Meine Hoffnung besteht darin, dass spätestens beim Erscheinen des Debütalbums von Frau Del Rey auch der/die Letzte merkt, dass er/sie von Universal an der Nase herum geführt wurde.

Zum Abschluss noch was Schönes, gleichzeitig auch der Bogen von den neuen zu den alten Jahrescharts. Anna Aaron mit ihrer Version von “Use Somebody”.

Zeit für Geschenke

Wie alle wissen, sind Geschenke das Wichtigste an Weihnachten. Geschenke!!!!!111einseinself Für Musikliebhaber gibt es vom weltbesten Label Arts & Crafts ein besonders feines Geschenkpaket in Form eines Winter Samplers mit wunderbarer Musik von Feist, Memphis, Stars u.a. Ich empfehle vorbehaltlos dieses Hörvergnügen und rate deswegen zum Klick hierhin (oder aufs Bild oben, für die, die nicht so gut treffen) und zum Runterladen des Geschenkpaketes, welches noch bis zum 31.12. für alle bereitgehalten wird.

Schöne Feiertage!